(Stand: April 2015)

 

Diese detaillierte Lebendrekonstruktion des 235 Millionen Jahre alten Muschelkalk-Krebses Lissocardia silesiaca im Maßstab 3:1 (40x17x15cm) repräsentiert den aktuellen Forschungsstand zu dieser Spezies. Dieser hochspezialisierte Dekapode lebte in Bauen im Weichboden des Muschelkalkmeeres und ernährte sich vermutlich als Lauerjäger mithilfe seiner extrem verlängerten und dornenbesetzten Fangscheren. Das Kunststoff-Modell wurde in enger Kooperation mit führenden Fachleuten angefertigt. Lieferbar ab sofort.

 

Weitere Informationen:

SCHULZ, M. (2013):Lissocardia silesiaca - ein Spezialist in seinem Ökosystem, Die Lissocardia-Bank von Großenlüder (Hessen/Deutschland) - VERNATE 32: S. 47 - 95,

17 Abb.

Eröffung der Sonderausstellung: Erfolgsmodell Saurier - 300 Millionen Jahre Überleben im Senckenberg Naturhistorische Sammlungen Dresden - Japanischen Palais. Dort zu sehen sind die reco-brandt Modelle von Dysalotosaurus lettowvorbecki (3) und von Rhamphorhynchus muensteri.

Präparation eines Muschelkalk-Fisches Dollopterus sp. (Arbeitszeit 59 Stunden).

(Stand: Oktober 2014)

 

Ab Oktober sind folgende neuen detailgetreuen Lebendrekonstruktionen (M 1:1) lieferbar:

 

Dysalotosaurus lettowvorbecki

(Oberer Jura, Tendaguru-Formation/Tansania)

adult: 300 x 120 x 100cm, ca. 20kg

iuvenil: 85 x 45 x 30cm, ca. 900g

Kunststoffmodelle zur freistehenden Montage (Innenbereich)

 

Dieser ornithopode Dinosaurier lebte in Herden zur Zeit des Oberen Juras in Afrika. Die berühmten deutschen Grabungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Gebiet von Tendaguru (Tansania) lieferten eine Fülle von Fossilien zu dieser Spezies - darunter fast vollständige Skelette und auch winzige Schädel iuveniler Tiere.

Die hier gezeigten Modelle sind die bisher modernsten dreidimensionalen Lebendrekonstruktionen von Dysalotosaurus und entstanden in enger Korrespondenz mit dem Paläontologen Dr. Tom Hübner (Münster) - dem derzeitigen Spezialisten zu dieser Tiergruppe.

Verwandte grazile Pflanzenfresser von Dysalotoaurus besiedelten viele Gebiete der damaligen terrestrischen Lebensräume.

 

Rhamphorhynchus muensteri

(Oberer Jura, Solnhofen)

80 x 40 x 20cm

freihängende Montage an transparenten Nylondrähten (Stärke: 0,25mm)

 

Dieser prominente kleine Flügelsaurier (Pterosaurier) bewohnte viele Lebensräume zur Zeit des Oberen Juras - jedoch als mutmaßlicher Fischfresser (s. Reusengebiss) immer an aquatische/marine Lebensräume gebunden. Nahezu perfekt erhaltene Fossilien von Rhamphorhynchus wurden vor allem in den marinen Solnhofener Plattenkalken in Bayern gefunden.

Die fremdartig anmutenden Anatomie von Rhamphorhynchus veranlasst Wissenschaftler bis in die heutige Zeit zu stark divergierenden Deutungen und Interpretationen bezüglich seiner Lebensweise (s.u.a. Hier).

 

Herbst-Wendelorchis (Spiranthes spiralis)

freihstehende Kunstoffmodelle in zwei Größen lieferbar:

23 x 5cm & 14 x 5cm

 

Gestaltung einer geologischen Aussichtsplattform (witterungsbeständig und betretbar,

6 x 6m) für das Lafarge-Zementwerk- Karsdorf - in Kooperation mit dem Natur- & Geopark Saale-Unstrut-Triasland.

(Stand: Juli 2014)

Orchideen-Modelle

 

Ab Sommer 2014 bietet reco-brandt eine einzigartige Kollektion von Orchideen-Reproduktionen aus Kunststoff an. Mehr dazu erfahren sie HIER.

 

Ausstellung

 

Sonderausstellung „Jäger auf leisen Pfoten – Faszination Katze“ für das Naturkundemuseum Erfurt; Eröffnung 17. Juli 2014 

Präparation

 

Chemisch-mechanische Präparation eines dreidimensional erhaltenen Kopfes (Schädel und Unterkiefer in situ) von Nothosaurus mirabilis (s. a. HIER) aus dem fränkischen Oberen Muschelkalk.

Arbeitszeit: ca. 150 Stunden.

 

Horizontierte Bergung (inkl. div. Profilaufnahmen) und beginnende Präparation einer Teilpopulation von Ceratiten der enodis/posseckeri-Zone von Gügleben (Thür.) zur wissenschaftlichen Datenerfassung und Populationsanalyse.

(Stand: Januar 2014)

Die reco-brandt-Lebendrekonstruktion von Saurichthys sp. (s. 12.) wurde umfassend wissenschaftlich analysiert (Strömungsmodell etc.) und in folgender Arbeit publiziert:

Kogan, I., Licht, M., Pacholak, S., Brandt, S., Brücker, C. & Schneider, J. W. (2012):

Caudal swimming in the Triassic fish Saurichthys. – Bergakademie TU Freiberg.

Wissenschaftliche Zeichnungen und Illustrationen zu aktuellen Publikationen:

Brandt, S. & Schulz, M. (2014): Zwei neue natante Dekapoden aus dem Oberen Muschelkalk (Mittel-Trias, Ladin) des Germanischen Beckens – Antrimpos germanicus n. sp. und Parapalaemonetes thuringiacus n. gen. n. sp..-VERNATE 32: 67 – 95, Erfurt

Schulz, M. (2014):Lissocardia silesiaca – ein Spezialist inmitten seines Ökosystems – die Lissocardia–Bank von Großenlüder. -VERNATE 32: 47 – 66, Erfurt

Präparation des Holotypus der triassischen Schwimmgarnele Parapalaemonetes thuringiacus n. gen. n. sp. Brandt & Schulz, 2014 zusammen mit dem Krebs Pemphix sueuri Desmarest, 1822. Arbeitszeit: ca. 80 Stunden

Das Stück wurde von der Fossilien-Comunity www.steinkern.de zum Fossil des Jahres 2013 gewählt.

Präparation des Muschelkalk-Krebses Pseudopemphix albertii v. Meyer inmitten des Gehäuses (Wohnkammer) eines Germananonautilus bidorsatus.

Arbeitszeit: ca. 40 Stunden

Das Stück wurde von der Fossilien-Comunity www.steinkern.de zum Fossil des Jahres 2012 gewählt.

 

 

Präparation von zwei Exemplaren des Muschelkalk-Fisches (Trias) Colobodus maximus Stolley, 1920 und eines Exemplares von Gyrolepis sp..

Arbeitsaufwand: Colobodus 106 und 111 Stunden, Gyrolepis 95 Stunden